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Kurznotiz
Unterhaltsamer
Schauspieler-Film über die Realität und Absurdität
der Liebesbeziehungen einer Gruppe von "Thirtysomethings".
Eine sehr menschliche Komödie der zeitgenössischen Beziehungsverwirrungen.
Inhalt
An ihrem 5.
Hochzeitstag haben Albert und Birgit ihre drei engsten Freunde
zu einem Festessen in ihr Haus auf dem Land eingeladen. Die Idylle
entpuppt sich als schwer vermintes Gelände. Ungeahnte amouröse
Verwicklungen kommen nach und nach auf den Tisch und führen
zu einem Debakel. Wer hat mit wem und warum, wer nicht? In dem
auf den ersten Blick so wohlanständigen Freundeskreis geht
es offenbar zu wie in einem Swinger Club. Eineinhalb Jahre später
trifft sich die Gesellschaft wieder - bei einer Hochzeit. Die
Verwicklungen sind allerdings nicht weniger geworden: Das Brautpaar
scheint nicht sonderlich verliebt, die Brautzeugen sehen aus als
wohnten sie einer Beerdigung bei, von den wenigen Gästen
erscheint die Hälfte erst nach dem Jawort und ein Baby wird
herumgereicht, für das sich keiner zuständig fühlt.
Die Gesellschaft versucht irgendwie die Form zu bewahren, doch
es lässt sich nicht länger verbergen: die Vision des
treu liebenden Paares hat mit der Realität wenig zu tun ...
SWINGER CLUB ist ein filmisches
Experiment: allen 7 Schauspielern war lediglich die Grundsituation
bekannt, dazu jedem einzelnen eine individuelle Background-Story
und bestimmte Zielvorgaben. Dialoge und Handlung waren völlig
offen. Die Akteure hatten zwei Nachmittage Zeit, das Spiel zu
entwickeln, das von drei Kameras und etlichen Mikrofonen eingefangen
wurde. Es wurde nicht unterbrochen, nichts wiederholt, aber natürlich
geschnitten.
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